Sony zerlegt Next-Gen Konsole PlayStation 5

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Wenn ein neues Smartphone, ein neues MacBook oder eine neue Spielekonsole auf den Markt kommt, zerlegt die Fangemeinde die Geräte. „Teardown“ ist der Fachausdruck für das Auseinandernehmen von iPhone, PlayStation und ähnlichen Geräten in ihre kleinsten Einzelteile. Videos darüber sind sehr populär. Sony ist seiner PlayStation 5-Fangemeinde dabei einen Schritt voraus und hat die neue Konsole selbst auseinandergenommen, noch bevor die ersten Fans überhaupt die Chance dazu hatten. Erst am 19. November 2020 wird die PlayStation 5 auf den Markt kommen. Aufgrund der angespannten Liefersituation mit vielen Vorbestellungen ist es fraglich, ob alle Interessenten sie an diesem Tag in den Händen halten können.

Genaue Erklärung der PS5 Zerlegung

Yasuhiro Ootori, der Vizepräsident des Mechanical Design Department und der Hardware Design Division erklärt nicht nur, was er gerade tut, sondern erzählt auch interessante Einzelheiten über die Konsole der nächsten Generation. So hat Sony zum Beispiel bereits mit der Entwicklung der PlayStation 5 im Jahr 2015 begonnen. Den Ingenieuren ging es in erster Linie darum, einen aufgeräumten Innenraum zu schaffen, in dem die Komponenten so effizient wie möglich arbeiten können, ohne unnötige Hardware installieren zu müssen.

Finger weg von der PlayStation 5 macht sie niemals selbst auf!

Laut Ootori ist es den Entwicklern gelungen, die Kühlleistung im Vergleich zum Vorgängermodell als auch den Geräuschpegel zu optimieren. Ermöglicht wird dies durch ein flüssiges Metall, das die Japaner im Kühlsystem ihrer Konsole verwenden. Es war jedoch noch ein langer Weg, bis die Ingenieure das perfekte Gleichgewicht zwischen Leistung, Kühlung und Geräuschpegel gefunden hatten – und sie verfolgten den „trial and error“-Ansatz, d.h. das ständige Ausprobieren von Dingen an der Konsole. Sony warnt die Benutzer davor, dasselbe mit Ootori zu tun und die PlayStation 5 zu zerlegen. Zum einen erlischt die Herstellergarantie, zum anderen ist es nicht ungefährlich: Unerfahrene Tüftler könnten sich Laserstrahlen und Elektroschocks aussetzen.