Cloud-Gaming – Ersetzt es nachfolgende Next-Gen Konsolen?

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Cloud-Gaming
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Zwar steht die Xbox-Serie X noch gar nicht in den Regalen, da meldet sich Microsoft schon zu einem Nachfolger zu Wort. Und dies hat auch seinen Grund: Inzwischen setzen viele der Branchen Giganten wie Nvidia und Google auf Techniken die das Streamen von Spielen in den Fokus setzt. Da wäre zum Beispiel Stadia, das Cloud-Gaming Produkt von Google, oder Geforce Now von Nividia, die gegen Entgeld die Rechenpower zur Verfügung stellen und die Spiele-Action auf den heimischen PC-Monitor, den Fernseher oder das Tablet streamt. Auch andere Konkurrenten schlafen nicht, so steht auch Amazon mit Luna in den Startlöchern. Es ist also gut möglich, dass sich zukünftige Spielkonsolen eher zu Streaming-Boxen wandeln.

Cloud-Gaming oder Spielekonsole: Was ist wertvoller?

Gamer zahlen 9,99 Euro pro Monat für Google Stadia. Legt man den Gerätepreis der kommenden Xbox-Serie X zugrunde (499 Euro), kann ein Spieler rund vier Jahre lang die neuesten Spiele lang genießen. Das entspricht auch in etwa der üblichen Lebensdauer der Konsole. Nicht eingerechnet ist hier natürlich eventuelles Zubehör wie zum Beispiel ein Controller und ein Chromecast Ultra (insgesamt 129 Euro). Wer aber ohnehin bereits einen Computer besitzt, braucht aber diese noch nicht mal zwingend. Wenn man dies also genauer betrachtet, macht es aus ökonomischer Sicht für die Spieler mehr Sinn, sich für Cloud-Gaming zu entscheiden. Laut Medienbericht plant Microsoft trotzdem eine Konsole nach der Xbox-Serie X. Xbox-Chef Phil Spencer sagte gegenüber Yahoo, dass Microsoft auch in Zukunft Spielhardware veröffentlichen wird.

Wettbewerbsspieler sind auf lokale Hardware angewiesen

Spencer sagt, er glaubt, dass die Spieler mehr Konsolen sehen werden. Allerdings wird das Cloud-Gaming Auswirkungen auf die Hardware haben. Weiter sagt er vage, dass es nicht der Fall sein wird, dass Streaming die Innovation bei Geräten aufhalten wird. Mit Project-xCloud bietet Microsoft bereits Cloud-Gaming an, und Medienberichten zufolge berechnet Microsoft auch einige Spiele auf seinen eigenen Servern im Xbox Game Pass, um sie auf die Bildschirme der Spieler zu streamen. Laut Xbox-Chef Spencer stehen bei Microsoft die Gamer im Mittelpunkt. Und gerade Wettkampfspieler, die niedrige Latenzzeiten und viele FPS schätzen, lassen derzeit so wie so die Finger von Cloud-Gaming. Denn die lokale Hardware ist dem Spiel weit voraus, vor allem was die im E-Sports Bereich wichtige Reaktionszeit angeht. Daher ist es nicht überraschend, dass Spencer davon ausgeht, dass es noch lange dauern wird, bis Cloud-Gaming den Markt dominiert.