Cloud- / Gaming-Flatrates haben keine Zukunft?

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Gaming-Flatrate
LOS ANGELES, CALIFORNIA - JUNE 10: Brenda Panagrossi , Vice-President of Platform and Product Management Ubisoft, speaks about 'UPLAY+' during the Ubisoft E3 2019 Conference at the Orpheum Theatre on June 10, 2019 in Los Angeles, California. Christian Petersen/Getty Images/AFP
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Karl Slatoff, der Präsident des Publishers Take-Two, hat in einem Gespräch mit Stakeholdern seine Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Gaming-Flatrates für die Branche geäußert. Wie allgemein bekannt ist, präsentiert Microsoft derzeit mit seinem Xbox Game Pass immer mehr davon. In Kombination mit dem Cloud-Gaming des Game Pass Ultimate bereitet sich das Redmonder Unternehmen bereits auf eine Postkonsolen-Ära vor. Slatoff hat seine Zweifel an dem Geschäftsmodell.

Obwohl der Markt im Allgemeinen offen ist, so Slatoff, ist er „sehr skeptisch“, was die Möglichkeit betrifft, dass sich Flatrates wie der Xbox Game Pass oder EA Play als die Zukunftsform für die Branche herausstellt. Wenigstens der wichtigste Vertriebskanal wird seiner Meinung nach nicht so schnell zum Standard werden. Er nennt dafür auch einen Grund: „Das liegt an der Art und Weise, wie Spiele konsumiert werden. Und der Preis für den Besitz von Titeln ist sehr fair. Wenn man sich den Wert pro Stunde ansieht, ist der Preis eigentlich sehr, sehr niedrig.

Game-Flatrate kein guter Vertriebsweg für neue Titel

Daher sei zumindest für neue Spiele ein solcher Geschäftsvertrieb als primärer Vertriebskanal keine wirkliche Option, so der Take Two-Chef. Für Katalogtitel und Retro-Spiele hält er es eher für denkbar. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass es letztlich natürlich der Verbraucher ist, der entscheidet. Und Take-Two wird sich vom diesen leiten lassen.

Wir dürfen also gespannt sein, wie sich das Geschehen in den nächsten Jahren weiter entwickelt, das es ein „Aus“ für Game-Flatrates gibt wagen wir aber zu bezweifeln.