Google Stadia – exklusive Titel erst 2023

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Google Stadia
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Am 19. November, also in einem Monat, will Google mit dem Game-Streaming-Service Stadia in den großen Videospielmarkt einsteigen. Google Stadia wird zunächst sowohl alte als auch neue Multi-Plattform-Titel bereitstellen. Um sich aber wirklich vom Wettbewerbsumfeld absetzen zu können, muss Google exklusive Spiele anbieten. Jade Raymond, Leiter von Stadia Games & Entertainment, hat nun bekannt gegeben, wann es diese Spiele geben wird.

In einem Gespräch mit GamesIndustry.biz erklärt Raymond, dass das erste Ziel darin besteht, mehrere verschiedene First-Party-Studios zu eröffnen. Das erste ist in Montreal. Ihrer Meinung nach ist es für First-Party-Spiele sehr wichtig, dass es sich um Spiele handelt, die auf keiner anderen Plattform möglich sind. Das Cloud-basierte Ökosystem ist von zentraler Bedeutung. Die Integration der Technologie von Google, die derzeit nicht auf Gaming ausgelegt sind, bietet Entwicklern große Chancen. Raymond nennt insbesondere KI-Technologien.

Auf die Frage von GamesIndustry.biz, warum Google erst jetzt den langwierigen Entwicklungsprozess von AAA-Spielen in Gang setzt, der bereits über den Erfolg oder Misserfolg der Stadien entscheiden konnte, antwortet der SG&E-Chef optimistisch: „Google plant auf längere Sicht. Die Entwicklung einer großen neuen Marke, die die Cloud vorantreibt, könnte mehrere Jahre dauern. Aber wir arbeiten an einigen exklusiven Spielen, die bis dahin einige der aufregenden Dinge zeigen werden.“. Aber die Käufer werden definitiv vier Jahre warten müssen. So wird es bis 2023 keine „exklusiven, spannenden Inhalte“ geben.

Experte sieht große Probleme bei Google Stadia

Der Branchenexperte Serkan Toto erachtet diese Aussage im Hinblick auf die dynamische Gaming-Branche als abwegig. „Ich denke, dass Stadien als Unternehmen lange vorher in gefährlichen Gewässern sein werden“, und erklärt diese Aussage wie folgt: „Das Fehlen eines Marktes, keine exklusiven Spiele, der Verkauf in einen ohnehin schon hoffnungslos überfüllten Markt, zu viele Konkurrenten, der hohe Preis (teilweise 60 US-Dollar für ein Cloud Game?). Hinzu kommen technische Hürden wie die unzureichende Internetinfrastruktur in vielen Ländern.

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