Assassin’s Creed Unity – Kritik an Geschichtsdarstellung

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Assassin's Creed
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Nun schaltete sich auch die Politik in die Diskussionen rund um Assassin’s Creed Unity ein, denn wie bekannt wurde, kritisierten einige Politiker die Darstellung von Robespierre.

Die Franzosen sind stolz auf ihre Geschichte und haben es nicht gerne, wenn man etwas anders darstellt. Dies zeigt sich mal wieder am Beispiel von Assassin’s Creed Unity. Ubisoft hat ja bereits mit Kritik an der Spielperformance und den Bugs und Glitches zu kämpfen, doch nun mischen sich zwei französische Politiker ein. Diesen gefällt die Darstellung des französischen Revolutionärs Robespierre nicht. Einer von ihnen ist der ehemalige Präsidentschaftskandidat und jetzige Europaabgeordnete Jean-Luc Mélenchon, er spricht sogar von kapitalistischen Verschwörung und einer Propaganda gegen das Volk.

Robespierre, auf welchen auch der Spieler in Assassin’s Creed Unity trifft, wird im Spiel als ein eher blutrünstiger und tyrannischer Charakter dargestellt und weniger als der glanzvolle Revolutionsheld, für den ihn manche Menschen immer noch halten.

Doch auch im richtigen Leben, war Robespierre eine eher strittige Persönlichkeit. Zwar hatte er eine der tragenden Rollen in der französischen Revolution und war für den Sturz der absolutistischen Monarchie verantwortlich, doch war er auch einer der Verfechter und maßgeblich an den Terreur 1793/94 beteiligt. In dieser Zeit wurden tausende von Menschen als Gegner der Revolution hingerichtet. Auch das Leben, von Robespierre endete am Schafott, nachdem er von seinen Gegnern gestürzt worden war.

Ubisoft nimmt die Kritik an Assassin’s Creed Unity eher gelassen und spricht von einer fiktiven Geschichte für die Massen, welche nicht den Anspruch einer Lehrstunde hat.

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