Assassin’s Creed Unity – Verzicht auf Rechtsmittel durch Annahme des Entschädigungs DLCs

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Erneut hagelt es Kritik am Verhalten vom Publisher und Entwickler Ubisoft. Zwar hat sich das Unternehmen für den katastrophalen Release von Assassin’s Creed Unity entschuldigt und eine Entschädigung versprochen, die nun auch eingehalten wird, jedoch ist diese Entschädigung an eine Regel gebunden, welche nicht jedem Nutzer so gefällt. Im Kleingedruckten der AGB steht nämlich, dass man mit der Annahme des Gratis DLCs oder, sofern man Season-Pass Besitzer ist, des kostenlosen Spiels, auf jegliche Rechtsmittel gegen Ubisoft und die Tochterfirmen verzichtet.

Bedeutend ist die Passage vor allem für Nutzer in den USA, denn damit ist jeder, der das Angebot annimmt von einer Sammelklage ausgeschlossen. Sammelklagen können die Firmen in den USA nämlich einige bis einige hundert Millionen USD kosten. Der Ausschluss der Rechtsmittel ist somit eine durchaus gängige Praxis, wenn man eine Entschädigung anbietet. Bei vielen Nutzern stößt dieses Kleingedruckte nichtsdestotrotz auf wenig Verständnis und ihre Erbosheit wird in vielen Forenposts deutlich.

Für deutsche Spieler, sind diese AGB weniger interessant, denn nach deutschem Recht werden diese von Hause aus eingeschränkt und dürfen nicht zum Nachteil der Nutzer formuliert werden, sind wahrscheinlich also eh unzulässig. Allerdings gibt es in Deutschland auch das Konzept der Sammelklage nicht.

Trotz allem sollten sich alle Spieler erst einmal über die Konsequenzen der Entschädigungsannahme bewusst sein, bevor sie das Angebot von Ubisoft annehmen.

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