CS: GO – ProSieben stoppt eLeague Übertragung wegen Amoklauf

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Counter-Strike
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Jedes Mal wenn ein Shooter auf dem PC eines Amokläufers gefunden wird, ist es als ob die Welt direkt einen Schuldigen gefunden hätte. Die Diskussion über die Auswirkung der sogenannten Ballerspiele ist nach solchen Geschehnissen eigentlich schon an der Tagesordnung. Zugegeben wir Menschen sehnen uns immer nach einer eindeutigen Erklärung nach einem Sündenbock, denn die Komplexität und die Abgründe solcher Persönlichkeiten, sind mitunter nicht nachzuvollziehen.

Auch nach dem Amoklauf in München, haben Polizeibeamte Counter-Strike: Global Offensive auf dem Computer des Täters gefunden. Nicht verwunderlich ist es da, dass die Diskussion nach Schuld oder Unschuld von Shootern wieder einmal entbrannt ist. Die Welle, die dadurch ausgelöste wurde schwappt nun auch in andere Bereiche. So hat ProSieben inzwischen vermeldet, dass auf Grund des Münchener Amoklaufs die Übertragung der eLeague von Counter-Strike: Global Offensive  ab sofort eingestellt wird. Stattdessen wird nun die CS: GO Webseite 99Damage das Streaming übernehmen. Dieses gilt bereits für die Spiele des kommenden Wochenendes.

Moderator Matthias „Knochen“ Remmert hat sich bereits zu dieser Entscheidung geäußert und teilt sein Bedauern über den erfolgten Schritt von ProSieben mit:

„Aufgrund der Geschehnisse in den vergangenen Tagen hat man sich bei ProSiebenSat.1 dazu entschlossen, vorerst keine weiteren eSport-Spiele wie „CS: GO“ zu zeigen. Damit wird es heute keine ELEAGUE-Sendung geben und auch die letzte ELEAGUE-Sendung fällt damit aus“, so Remmert in seinem Statement. „Ich finde es sehr, sehr schade, dass eine solche Tat nun diese Folgen hat und man nicht weiter die Chance dazu hat, der breiten Masse zu zeigen, dass eSport ein Sport ist, wie professionell es zur Sache geht und auch wie Fans die Spiele mit Faszination genießen. […] Die Entscheidung muss man so nun akzeptieren, auch wenn ich mir einen anderen Umgang mit dem Thema gewünscht hätte.“

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