EVE: Valkyrie – Keine weiteren VR-Investitionen, Mitarbeiter entlassen.

Der Entwickler CCP Games hat sich mit EVE: Valkyrie tiefer in die VR-Welten vorgewagt. Doch jetzt scheint das Abenteuer beendet zu sein. Das Studio hat seinen Rückzug aus dem VR-Bereich bekanntgegeben. Demnach lasse der Markt weitere Investitionen nicht zu. Diese Entscheidung spüren vor allem die Mitarbeiter, denn insgesamt 100 von ihnen müssen die Schreibtische räumen.

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EVE: Valkyrie
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Noch im Jahr 2014 erklärte Chief Marketing Officer David Reid aus dem Hause CCP Games, dass Virtual Reality eine große Zukunft habe und nicht als Modeerscheinung zu sehen sei. Doch von dieser Meinung ist augenscheinlich nichts übrig geblieben, zumindest wenn man die momentane Situation des Studios anschaut.

Rund 100 Mitarbeiter, hauptsächlich aus der VR-Abteilung mussten ihren Stuhl beim Entwickler von EVE: Valkyrie räumen. Zwei von insgesamt fünf Studios werden geschlossen. Laut CEO Hilmar Veigar Pétursson, werden somit das CCP Newcastle, welches für EVE: Valkyrie verantwortlich war, und CCP Atlanta die Studios sein, die nicht mehr existieren werden. Beide Studios waren im Bereich VR tätig. Doch laut Pétursson lohne sich dieses schlicht und ergreifend nicht mehr. Der Markt wäre im Moment nicht in der Lage die Investitionen zu rechtfertigen. Im Moment wird man sich deshalb aus diesem Bereich zurückziehen. Die veröffentlichten Spiele wie EVE: Valkyrie sollen jedoch weiterhin unterstützt werden.

Alle Ressourcen von CCP sollen künftig auf Mobile und PC Spiele gebündelt werden. Hier versprechen sich die Verantwortlichen eine größere Nachhaltigkeit. Scheinbar können zumindest Fans von EVE Online von diesem Kurswechsel mehr profitieren. Ob diese Entscheidung nicht in einigen Jahren wieder revidiert wird, das kann nur die Zukunft zeigen.