FIFA 17 – „Ekelerregendes Sexualverhalten“ Russische Politiker hetzen gegen EA

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FIFA 17
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In Russland gilt Homosexualität noch bei vielen Menschen als verpönt auch der Präsident der Nation, Wladimir Putin, ist kein Freund von Schwulen, Lesben und Transsexuellen Bewohnern seines Landes. Diese Inakzeptanz der homosexuellen Lebensweise hat inzwischen neue Auswüchse erhalten.

Laut der russischen Partei Einiges Russland ist FIFA 17 nichts anderes als „homosexuelle Propaganda“, die ein „ekelerregendes Sexualverhalten“ fördert. Grund für diese harten Töne ist der Einsatz von Electronic Arts, der sich gegen die Homophonie in der englischen Premier League richtet. In Kooperation mit der Organisation Stonewall, die 134 englische Klubs mit Regenbogen-Schnürsenkel versorgt hat, hat Electronic Arts eine Kampagne in FIFA 17 gestartet. Fans der Fußballsimulation konnten sich bis zum 28. November 2016 ein kostenloses Regenbogen-Kit in FUT sichern.

Für die russischen Politiker ist solch ein Verhalten pure Blasphemie. Nach Meinung der Politikerin Irina Rodnina müsste der Verkauf von FIFA 17 in Russland gar gestoppt werden. Schließlich habe jeder Staat einen Anspruch auf Recht und Ordnung und dem müsse Folge geleistet werden, so Rodnina.

Auch der kommunistische Politiker Valery Rashkin wettert gegen die Aktion von Electronic Arts. In einem offenen Brief an den „Föderalen Dienst für die Aufsicht im Bereich der Kommunikation, Informationstechnologie und Massenkommunikation“ und fordert darin, dass verschwinden der Regenbogen-Kits oder die Anpassung der Altersfreigabe. Als Unterstützung gibt Rashkin das umstrittene Gesetz aus dem Jahr 2013 an, dass „Propaganda von nicht-traditionellen sexuellen Beziehungen“ mit einer Strafe sanktioniert.

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