FIFA 21 – Ultimate Team Modus sorgt für Unmut

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FIFA 21
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Die Fans des Fussballs liefern sich seit dem 9. Oktober 2020 packende Zweikämpfe im neuesten Ableger der FIFA-Reihe. Nun aber zeichnet sich bereits der erste Ärger ab. Laut Medienberichten ist der Kern des Problems der FIFA 21 Ultimate-Team-Modus, bei dem die Spieler ihr eigenes Traumteam zusammenstellen. Ultimate Team basiert schon immer auf dem „Pay to win“-Konzept. Das bedeutet, dass Spieler mit einem fetten Geldbeutel das bessere Team aufstellen können. Dafür werden Euro und Dollar in FIFA 21 Coins, die Spielwährung von FIFA 21 umgetauscht.

Zudem lasse sich die Münzen auch von Glücksspielern verdienen, ohne dass diese ihre Brieftaschen plündern müssen. In „FIFA 20“ funktionierte dies über Wochenpunkte, die jeden Donnerstag auf der Grundlage der gewonnenen Spiele verteilt wurden. Entsprechend bekamen Spieler, die viel Zeit in „FIFA“ verbrachten und Spiele gewannen, mehr Punkte. Die Entwickler hielten dies für unfair gegenüber normalen Spielern und änderten das System für FIFA 21: Sie beschränkten die maximale Anzahl von Punktespielen auf 30 Spiele pro Woche. Die Spiele danach berücksichtigt das System nicht mehr die vergebenen Punkte. Stattdessen erhalten die besten Spieler in ihren jeweiligen Ligen die meisten Punkte – denn wie im normalen Fußball werden auch bei FIFA 21 die Spieler entsprechend ihrer Leistung in verschiedene Ligen eingeteilt.

FIFA 21 belohnt gewollte Absteiger

Bei jedem Aufstieg in eine höhere Liga hagelt es als Belohnung Münzen. Spieler erhalten einen einzigartig großen Topf mit Münzen, wenn sie in die erste Liga aufsteigen. Aber wenn sie einmal drin sind, lohnt es sich nicht, die Klasse zu behalten: Denn selbst wenn die Spieler den zweiten Platz in der höchsten Liga gewinnen, belohnt sie das System mit nur 55.000 Münzen. Zum Vergleich: Steigt ein Spieler in zwei Ligen ab und wird Erster in der dritten Liga, erhält er 65.000 Münzen. Es lohnt sich also, absichtlich Spiele zu verlieren und abzusteigen, um in einer schwächeren Liga Erster zu werden, um die eigene Mannschaft zu verbessern. Für diese absichtliche Spielmanipulation gibt es keine Strafe. Es ist nicht bekannt, ob sich dies in Zukunft ändern wird.