Minecraft – Entwickler reagieren auf türkische Gewaltvorwürfe

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Bereits vor einigen Wochen haben wir über die momentane türkische Debatte über das Gewaltpotential von Minecraft berichtet. Die zuständige Sozial- und Familienministerin Aysenur Islam möchte das Spiel wegen dem angeblich hohen Gewaltpotential verbieten. Die Brutalität durch das Töten von Menschen und Monstern würde Kindern falsche Werte vermitteln und das Suchtpotential des Sandbox-Games würde viele in die gesellschaftliche Isolation treiben.

Inzwischen hat nun auch Mojang auf diese noch immerwährende Debatte der türkischen Regierung reagiert und ein Statement zum Thema Gewalt innerhalb von Minecraft abgegeben. Demnach wäre das Töten von Monstern, Tieren und teilweise Menschen zwar ein normaler Teil des Geschehens, allerdings auf keinen Fall notwendig, um im Spiel weiter zu kommen.

„Die Welt von Minecraft kann ein gefährlicher Ort sein: Sie wird von gruseligen, geschlechtsneutralen Monstern bewohnt, die besonders in der Nacht ihr Unwesen treiben. Es kann notwendig sein, sich gegen diese Monster verteidigen zu müssen, um überleben zu können. Falls einige Menschen diesen Grad des Fantasie-Konfliktes schlimm finden sollten, dann würden wir ihnen empfehlen, einfach den Creative-Modus zu spielen oder eine friedliche Einstellung in den Optionen auszuwählen. Beides entfernt alle Monster aus der Spielewelt.“

Des Weiteren bekräftigte der Sprecher von Mojang noch einmal, dass vor allem die kooperative Zusammenarbeit der Spieler und ihre kreative Entwicklung, von Minecraft gestärkt und gefördert werden. Im Mittelpunkt des Aufbauspieles stehe vor allem die Erkundung und Entdeckung der virtuellen Welt und nicht die Gewalt.

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