Overwatch – Boosting soll härter bestraft werden

Game Director Jeff Kaplan hat sich erneut zu dem Thema Boosting in Overwatch geäußert. Demnach möchte Blizzard noch härter gegen die Manipulation eines Skillratings vorgehen. Smurfs hingegen sollen weiterhin erlaubt sein, denn das Problem würde sich von selbst lösen.

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Overwatch
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Gibt es die bekannte und berüchtigte ELO-Hölle tatsächlich? Darüber diskutieren Spieler im Bereich Ranked-Gaming bereits seit Jahren. Auch bei Overwatch gibt es diese frustrierenden Momente, in denen man denkt, man habe es nur mit Trollen, Boostern und mit Smurfs zu tun. Auch bei Blizzard’s Shooter gibt es deshalb rege Diskussionen über die Fairness der Community und der Mitspieler.

Zurzeit stoßen den Fans des Shooters vor allem drei große Phänomene negativ auf. Zum einem wäre da das „Throwing“, also das vorzeitige Aufgeben und dementsprechend das Verlassen einer Partie. Dieses führt zu einem garantierten Verlust des Matches, da das eigene Team nur noch in der Unterzahl vertreten ist. Dann ist noch das „Boosten“ zu nennen. Hierbei dreht es sich meistens um kostenpflichtige Services, die einem Spieler eine künstliche Steigerung des Match Making Ratings besorgen. Zum anderen wäre da noch das Smurfing, damit ist das Besitzen von Zweit- oder Drittaccounts gemeint. Hierbei treffen öfter sehr gute Spieler auf die sogenannten Anfänger und spielen diese in Grund und Boden.

Alle drei Themen werden derzeit rege in der Overwatch Community diskutiert und somit fühlte sich auch Jeff Kaplan wieder einmal auf den Plan gerufen. Der Game Designer hat sich zu allen drei Bereichen in den offiziellen Foren geäußert.

Härtere Strafen gegen Thrower und Booster

In den beiden Bereichen „Throwing“ und „Boosting“ versteht Entwickler Blizzard Entertainment keinen Spaß. Wie Jeff Kaplan erläuterte, werden die Strafen für beide Vergehen in Zukunft empfindlich nach oben geschraubt. Was wir an dieser Stelle jedoch erwarten können, das hat der Game Director nicht erwähnt. Auch ist nicht deutlich, wie diese Übeltäter von den Entwickler gefunden werden. Hier wären allerdings vielleicht die IP-Ermittlung der Accounts, sowie der Weg des Schließens des Clients mögliche Anhaltspunkte.

Smurfs kein Problem in Overwatch

Beim Thema Smurfs geht Blizzard Entertainment verständlicherweise einen völlig anderen Weg. Denn aus der Sicht des Unternehmens spülen Zweit- und Drittaccounts weiter Geld in die Kasse. Die offizielle Erklärung von Jeff Kaplan besagt, dass sich das Smurf-Problem von selbst löst. Das Overwatch Ratingsystem sorge im Endeffekt dafür, dass gute Spieler schneller aufsteigen und somit aus den Bereichen der Anfänger zügig verschwinden. Auf den Punkt, dass jedoch immer wieder neue dieser Smurfs ankommen und der Tanz sozusagen erneut anfängt, ist Kaplan nicht eingegangen.

Am Ende seines Posts bittet der Game Director die Fans von Overwatch erneut um Mithilfe. Verdächtiges Verhalten und das Verlassen von Partien sollen weiterhin gemeldet werden.

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