Pokémon Go – Hilfe bei psychischen Problemen

Augmented Reality als Hilfe bei psychischen Problemen? Das wäre laut einer kanadischen Studie durchaus denkbar. Die Forscher haben 152 virtuelle Trailer untersucht und dabei erstaunliche Entwicklungen vorgestellt. So haben viele dieser Pokémon Go Fans angegeben, sozialer und kommunikativer zu sein.

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Pokémon Go
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Könnte es Pokémon Go auf Rezept geben? Zumindest bei psychischen Problemen wie Angststörungen oder auch Depressionen ist das kein abwegiger Gedanke. Der Grund für diese Annahme ist eine kanadische Studie der McMaster University in Hamilton.

Michael Van Ameringen, Professor für Psychiatrie und Biopsychologie, hat mit seinem Team eine qualitative Studie mit rund 152 Pokémon Go Spielern durchgeführt. Das Ergebnis ist durchaus überraschend. So hat ein Drittel der Studienteilnehmer angegeben insgesamt ihr Sozialverhalten geändert zu haben. Vor allem jüngere Menschen würden die positive Änderungen spüren.

Ganze 85% der Trainer haben somit öfter mit Fremden gesprochen und 76% haben mehr mit Freunden unternehmen. Rund 41% schlossen gar neue Freundschaften. Sogar Gewichtsreduzierung und vermehrte körperliche Aktivität kamen zur Sprache. Insgesamt 12% aller Teilnehmer haben sich rundum wohler gefühlt. Im Durchschnitt haben die Probanden dabei sieben Stunden pro Woche gespielt.

Wie die Studie zeigt kann man die App nicht grundsätzlich verteufeln. Doch auch andere Augmented Reality Spiele könnten diesen Effekt haben. Eine Kopplung an Pokémon Go ist an dieser Stelle nicht nötig.