Star Citizen – Backer bekommt durch Staatsanwaltschaft Geld zurück

Rechtliche Schritte hat ein Backer von Star Citizen gegen Entwickler Cloud Imperium Games wegen der Rückerstattung seiner Einlage eingeleitet. Sogar die kalifornische Staatsanwaltschaft und die Verbraucherschutzbehörde griffen ein. Zu einem Gerichtsverfahren kam es jedoch nicht.

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Star Citizen

Weil das Spiel Star Citizen nicht wie ursprünglich geplant im Jahr 2014 veröffentlicht wurde und sich inzwischen sehr von dem eigentlich Konzept unterscheidet, verlangte ein Backer der Crowdfunding Kampagne sein Geld zurück. In etwa 2550 US-Dollar hat der Backer, der unter dem Namen „Streetroller“ im Internet bekannt ist, in die Kampagne von Star Citizen investiert, inzwischen sein Geld jedoch wieder zurückgefordert.

Via imgur wurde nun der gesamte Vorgang inklusive Korrespondenz geleakt und steht allen interessierten Gaming-Fans zur Verfügung. Aus dieser Korrespondenz kann man entnehmen, dass sich das Unternehmen zunächst geweigert hat den Rückerstattungsantrag geltend zu machen und die Summe zu überweisen. Erst die Staatsanwaltschaft und die Verbraucherschutzbehörde, haben einen Sinneswandel bei Cloud Imperium Games bewirkt.

Argumentiert wurde nicht nur mit dem geänderten Konzept, der langen Entwicklungszeit und dem mangelnden Fortschritt, sondern auch mit den alten AGB, die jedoch inzwischen geändert wurden. Diese besagten, dass Backer das Recht auf eine Rückgabe haben, sollte Star Citizen 18 Monate nach Ende der Crowdfunding Kampagne nicht veröffentlicht werden.

Laut „Streetroller“ und einem Schreiben der Verbraucherschutzbehörde, könnte ein Rechtsfall aufgebaut werden, sollten sich noch mehr Betroffene melden. „Streetroller“ hat inzwischen sein Geld zurückerstattet bekommen. Ob die neuen AGB überhaupt haltbar sind, wird wohl die Zukunft zeigen, denn bisher ist es noch nicht zu einem Gerichtsverfahren gekommen.

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