Ubisoft – Publisher wehrt sich gegen Übernahme

Der Publisher Ubisoft befindet sich aktuell in einer sehr misslichen Lage. Schließlich steht man kurz davor, die Zügel des Handelns aus der Hand zu geben. Dieses möchte man nun mit aller Kraft verhindern und kauft seine Aktien wieder zurück.

0
574
- Advertisement Article Top Ad -

Wir alle haben in den letzten Tagen und Wochen von der aktuellen Lage gehört. Dem Eigentümer von Ubisoft Yves Guillemot gehören nur 14 Prozent an seiner eigenen Firma. Aktuell gehören dem Aktieninhaber Vivendi aber 27 Prozent. Hinzukommen bestimmte Gesetze in Frankreich.

Niemand will seine eigene Firma hergeben. So sieht es auch Yves Guillemot. Der Inhaber des Publishers Ubisoft möchte sein Unternehmen nicht abtreten. Er denkt, dass die Übernahme durch Vivendi ein großer Fehler sein würde. Damit das aber auch so bleibt, kauft man nun viele Aktien wieder zurück – und zwar von Dritten.

Unabhängige Einzelpersonen oder Kleinunternehmen haben natürlich ebenso ihre Prozente an der Firma. Genau diese wollen Guillemot bei seinem Vorhaben unterstützen. Bis zum Jahresende sollen es über Viermillionen Aktien sein, die danach auch nicht mehr verkauft werden sollen. Nur dadurch wird garantiert, dass Vivendi keine Chance auf eine Übernahme hat.

Denn im Normalfall läuft das ganze so ab. Hält ein Anteilsinhaber mehr als 30 Prozent einer Firma, so muss er dem Inhaber ein Angebot zur Übernahme machen. Andernfalls muss er einen Teil seiner Aktien wieder verkaufen. Und das wenn nötig auch unter Wert. Darauf sollten die Verantwortlichen beim Konzern Vivendi nicht scharf sein. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Vermutlich bleibt aber alles so, wie es ist.