Vampyr – Keine Erweiterungen geplant

Entwickler Dontnod will nicht auf die DLC-Politik setzen, wenn es um das kommende Rollenspiel Vampyr geht. Statt die Spieler mit immer neuem Content zu füttern, wollen sich die Entwickler nach der Veröffentlichung des Titels zurückziehen und eine Fortsetzung als eigenständiges Spiel erstellen.

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Vampyr
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Das Spiel als Service ansehen, das ist der neue Trend in der Gaming-Industrie. Immer mehr Entwickler schlagen diesen Pfad ein und befeuern das Interesse der Fans mit weiterem Content, damit diese solange wie möglich bei der Stange bleiben. Nebenher lässt sich so mit Mikrotransaktionen und kleinen Paketen schön Geld verdienen. Das Studio Dontnod möchte mit Vampyr jedoch einen völlig anderen Weg gehen.

Der Entwickler möchte keine Zeit in die Erstellung von DLCs investieren, sondern die zusätzlichen Inhalte lieber zusammengepackt in Teil 2 verwenden. Dieses erklärte Cédric Lagarrigue vom Publisher Focus Home Interactive gegenüber dem Magazin MCVUK. Selbstverständlich wird Teil 2 jedoch nur produziert, wenn der erste Teil erfolgreich gewesen ist. Dabei erklärte Lagarrigue, dass das Spiel nicht als Tripple-A Titel zu betrachten sei, dafür sei einfach das Budget nicht groß genug.

Publisher und Entwickler erhoffen sich dennoch einen profitablen Release. Für die beiden Unternehmen wären bereits eine Million Verkäufe ein riesiger Erfolg. Eine halbe Million Verkäufe würde bedeuten, dass das Spiel sich selbst finanziert hat.

An Ideen für eine Vampyr Fortsetzung scheint es dem zuständigen Team nicht zu mangeln. Laut dem Focus Home Interactive Mitarbeiter sei die Welt überaus geeignet für eine weitere Geschichte.

Der Release von Vampyr ist übrigens für das Frühjahr 2018 geplant. Ein konkretes Datum gibt es noch nicht.

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